Wassermenge und Kapazität
Geringeres Flüssigkeitsvolumen - höhere Kapazität - gleiche (oder bessere) Wirkung
Das Danfoil-Konzept wurde für einen effektiven Pflanzenschutz mit deutlich weniger Wasser pro Hektar entwickelt. Wenn die Wassermenge reduziert wird, sinkt die Anzahl der Nachfüllungen, und Sie haben mehr Zeit zum Sprühen auf dem Feld – und weniger Zeit für das Befüllen, den Transport und die Handhabung.
Typische Wassermenge:
30–50 l/ha bei vielen Aufgaben.
Konsequenz:
mehr Hektar pro Tank – und deutlich höhere Tageskapazität.
Warum eine geringe Wassermenge funktionieren kann
Im Danfoil-System ist die Wassermenge nicht das einzige „Mittel”, um eine gute Abdeckung zu erreichen. Luftunterstützung und Zerstäubung werden aktiv eingesetzt, um die Ablagerung und das Eindringen in die Kultur zu unterstützen. Das bedeutet, dass man oft mit höherer Konzentration und geringerer Flüssigkeitsmenge arbeiten kann – ohne Kompromisse bei der Wirkung einzugehen.
- Weniger „Abfließen“: Sehr hohe Wassermengen können das Risiko des Abfließens erhöhen, insbesondere bei Tau/nassen Pflanzen.
- Mehr Fokus auf den Abtrag: Luft/Zerstäubung kann dazu beitragen, dass die Tropfen ihr Ziel treffen und haften bleiben.
- Stabiler Arbeitsablauf: Weniger Unterbrechungen zum Nachfüllen sorgen für ruhigere Logistik und gleichmäßigere Ausführung.
Kapazitätsgewinn in der Praxis
Wenn Sie die Wassermenge halbieren (oder reduzieren), steigt die Anzahl der Hektar pro Tank in der Regel entsprechend. Dies führt zu einem direkten Kapazitätsvorteil:
- Weniger Nachfüllungen pro Auftrag → weniger Zeitverlust und weniger Kraftstoffverbrauch für den Transport.
- Höhere Tagesleistung → bessere Ausnutzung von Sprühfenstern und Personal.
- Mehr Flexibilität → einfachere zeitliche Abstimmung der Aufgaben in Bezug auf Wetter, Wind und optimale Leistung.
So denken wir Einstellung
Anstatt „alles“ mit der Wassermenge zu „lösen“, arbeitet man mit einer Gesamteinstellung: Wassermenge + Fahrgeschwindigkeit + Luftdruck + Auslegerhöhe . Auf den Unterseiten zu „Ablagerung und Tropfenspektrum” gehen wir näher darauf ein, wie das zusammenhängt.