Geringe Drift und Dokumentation

Wenn auch kleine Tropfen kontrolliert werden können - in der Praxis bewährt

Abdrift ist eine Frage der Kontrolle – nicht nur der Tropfengröße

Abdrift wird oft direkt mit kleinen Tropfen in Verbindung gebracht. In der Praxis ist das Bild jedoch differenzierter. Mit der luftunterstützten Sprühtechnologie von Danfoil werden den Tropfen Energie und Geschwindigkeit verliehen, wodurch es möglich ist, mit feinen Tropfen zu arbeiten und gleichzeitig die Steuerbarkeit zu bewahren.

Der Punkt ist, dass die Bewegung der Tropfen nicht nur von ihrer Größe bestimmt wird, sondern auch von dem Impuls, den sie haben, wenn sie den Zerstäuber verlassen.


Warum Luftunterstützung die Abdrift reduziert

  • Höhere Tropfengeschwindigkeit – die Tropfen erreichen ihr Ziel schneller und werden weniger von Seitenwind beeinflusst.
  • Gerichteter Luftstrom – hilft den Tropfen, auf die Pflanzen zu fallen.
  • Stabile Tröpfchenbildung – das Tröpfchenspektrum wird über den Luftdruck gesteuert und ist weniger empfindlich gegenüber Druckschwankungen in der Flüssigkeit.
  • Geringe Auslegerhöhe – die Kombination aus Luft und korrekter Auslegerhöhe reduziert die Fallhöhe und damit das Abdriftrisiko.

Wichtig: Geringe Abdrift wird nicht durch „möglichst viel Luft“ erreicht, sondern durch den richtigen Luftdruck für die jeweilige Aufgabe . Zu hoher Luftdruck kann Turbulenzen verstärken und die Wirkung beeinträchtigen.


Dokumentierte Driftminderung

Die Sprühtechnologie von Danfoil wurde unter kontrollierten Bedingungen getestet. Im Jahr 2009 erhielt Danfoil vom deutschen Julius Kühn-Institut (JKI) eine Zulassung für eine Driftminderung von 75 %.

Die Zulassung dokumentiert, dass luftunterstütztes Sprühen mit Danfoil die Winddrift im Vergleich zu herkömmlichen Sprühsystemen deutlich reduzieren kann – auch bei Verwendung relativ feiner Tropfen.


Abdrift in der Praxis – nicht nur im Labor

Dokumentation ist wichtig, aber Abdrift wird auch im täglichen Betrieb behandelt. Mit Danfoil stehen dem Fahrer mehrere Werkzeuge zur Verfügung, um das Sprühen anzupassen:

  1. Luftdruck – wird je nach Kultur und Windverhältnissen feinjustiert.
  2. Auslegerhöhe – wird niedrig gehalten, ohne die Abdeckung zu beeinträchtigen.
  3. Fahrgeschwindigkeit – wird angepasst, damit Luftstrom und Tropfenbahn stabil bleiben.
  4. Visuelle Kontrolle – die Kulturpflanzen sollten sich leicht bewegen, nicht „umfallen“.

Die Kombination dieser Parameter ermöglicht ein sicheres Arbeiten – auch unter Bedingungen, unter denen herkömmliche Sprühgeräte oft aufgeben oder auf gröbere Düsen umgestellt werden müssen.


Fazit

Bei Danfoil geht es nicht darum, kleine Tropfen zu vermeiden, sondern sie richtig zu steuern. Die Luftunterstützung ermöglicht sowohl eine effektive Absetzung als auch eine nachgewiesene Reduzierung der Winddrift – wenn das System richtig eingestellt ist.