Ablagerung und Tröpfchenspektrum

Warum Danfoil kleine Tröpfchen liefern kann - mit Kontrolle und effizienter Penetration

Das Wichtigste in einem Satz

Bei der Sprühtechnologie von Danfoil werden die Tropfengröße und das Tropfenspektrum in erster Linie durch den Luftdruck gesteuert – nicht durch die Wassermenge –, sodass Sie sich auf die Ausbringung im Bestand und die Kontrolle der Abdrift durch die richtige Luft-Einstellung für die jeweilige Aufgabe konzentrieren können.


Warum „kleine Tropfen“ normalerweise ein Problem sind – und warum das nicht so sein muss

Kleine Tropfen sind attraktiv, weil sie eine gleichmäßigere Abdeckung und eine bessere Ablagerung auf dem Blatt bieten. Die Herausforderung bei der herkömmlichen Sprühtechnik besteht darin, dass die feinsten Tropfen schwer zu kontrollieren sind und leichter vom Wind beeinflusst werden. Im Danfoil-System werden die Tropfen durch den Luftstrom mit Energie versorgt, wodurch sie ihr Ziel erreichen und in die Pflanzen eindringen können.

Eselsbrücke

Luftdruck = Tropfengröße (und Ablagerung/Eindringen) • Wassermenge = Konzentration & Kapazität (ändert jedoch nicht das Tropfenspektrum, wenn der Luftdruck konstant gehalten wird).


Das Tropfenspektrum hängt vom Luftdruck ab – nicht von der Wassermenge

Im Kompendium wird beschrieben, dass das Tropfenspektrum des Eurofoil®-Zerstäubers in der Praxis unabhängig von der Wassermenge ist (innerhalb normaler Arbeitsbereiche), solange der Luftdruck unverändert bleibt. Das bedeutet, dass Sie eine Wassermenge wählen können, die zur Aufgabe und den Bedingungen passt, ohne das Tröpfchenspektrum zu „zerstören“ – es ist die Lufteinstellung, die den Unterschied macht.

Was passiert, wenn Sie den Luftdruck ändern?

  • Niedrigerer Luftdruck → gröbere Tropfen und geringeres Abdriftrisiko (typischerweise relevant bei nacktem Boden/niedrigen Pflanzen und „schwierigen” Windverhältnissen).
  • Höherer Luftdruck → feinere Tropfen und bessere Abdeckung/Absetzung, während der Luftstrom gleichzeitig das Eindringen in dichtere Kulturen unterstützt.

Der Punkt ist nicht „so viel Luft wie möglich“, sondern die richtige Luft für die Aufgabe, damit die Pflanzen leicht bewegt werden, ohne „niedergedrückt“ zu werden.


Dokumentation im Kompendium: wasserempfindliches Papier in der Kultur

Im Kompendium werden Versuche mit wasserempfindlichem Papier beschrieben, das oben, in der Mitte, unten und auf dem Boden einer Kultur platziert wurde. Die Versuche zeigen deutlich, dass Änderungen des Luftdrucks zu deutlichen Änderungen der Tropfengröße und der Menge kleiner Tropfen führen – und dass die Tropfen bei korrekter Einstellung in der gesamten Kultur abgelagert werden.

Praktischer Tipp

Wenn Sie die Ablagerung und das Eindringen verbessern möchten: Beginnen Sie mit der Lufteinstellung. Eine höhere Wassermenge ist kein Königsweg zu einer besseren Ablagerung, wenn die Lufteinstellung nicht zur Aufgabe passt.


So wenden Sie dies in der Praxis an

1) Betrachten Sie die Ernte und das Wachstumsstadium

Der Luftdruck muss an die Höhe, Dichte und Entwicklung der Ernte angepasst werden. Dichter stehende Ernten erfordern oft mehr Energie/Luft, um das Eindringen und die Verteilung sowohl oben als auch unten sicherzustellen.

2) Achten Sie auf Wind und Windrichtung

Bei Gegenwind kann die Wurfweite reduziert werden – daher sollten die Auslegerhöhe und die Luftdruck-Einstellung angepasst werden. Die richtige Kombination besteht darin, die Abdrift gering zu halten und dennoch das Ziel effektiv zu treffen.

3) Achten Sie auf das „Gleichgewicht“

  • Zu niedriger Luftdruck → Risiko einer unzureichenden Eindringtiefe in dichten Kulturen.
  • Zu hoher Luftdruck → die Pflanzen können sich „schließen“ und Sie verlieren an Wirkung + erhöhen möglicherweise das Risiko von Abdrift.

Das Ziel ist ein Luftdruck, der die Pflanzen leicht bewegt, sodass die Tropfen in die Pflanzen „eingearbeitet“ werden.


Lesen Sie weiter

Wenn Sie mehr über die konkrete Technik hinter dem System erfahren möchten, beginnen Sie hier: